Mein NEUER – Digitaldruck CrochetLove – Häkelliebe

Manche Dinge brauchen etwas länger, ich konnte es kaum erwarten, Euch mein neues Stoffdesign zu zeigen, musste mich jetzt aber sehr lange gedulden…. so ist das manchmal….Geduld haben müssen ist manchmal ganz schön gemein. 
Aufregend ist es ja sowieso ganz schlimm, wenn man so ein Projekt dann an den Start bringt…..

Aber so eine Stoffproduktion mit Zubehör kann schon mal dauern, das ist einfach so….Wie auch bei Yolanda, ist der neue Jersey eine Produktion von „Alles-für-Selbermacher“
Diesmal habe ich mich an meinen Dauerthemen Häkelblumen und Jeans ausgetobt. Das Thema hatte ich ja bei meinen CrochetLove-Stickdateien schon angelegt und in mehreren Taschenprojekten schon bearbeitet.

Nun ist der Jersey mit meinen Lieblingsthemen fertig, gleich in 4 Varianten und dazu gleich noch Webband UND eine Stickdatei.
Die zeige ich Euch dann später.


Die Häkelrosetten und -blümchen für die Fotos sind selbst gehäkelt. Aber nur zu einem ganz, ganz, ganz kleinen Teil von mir, das  können andere noch besser. Da bin ich immer schwer beeindruckt.
Hier haben mir Frau Clacavi und Frau Elealinda zur Seite gestanden. Die beiden sind für mich immer die Vorbilder, wenns ums Häkeln geht und haben mir ihre gehäkelten Teilchen für den Stoff zur Verfügung gestellt.
Ganz Lieben Dank euch für die Unterstützung !!!
Für diesen Stoff mußte ich Photoshop vertiefen, damit hatte ich bis dahin nur sporadisch etwas gemacht. Unglaublich, welch hohe Druckqualität so ein Digitalsdruck auf Jersey mittlerweile bietet.
Ich war wirklich beeindruckt, als ich das erste Stück hier in Händen hielt.

 Es kommt einfach sehr fein heraus und wirkt durch die Schattierungen richtig plastisch. Der Druck wirkt auch von ganz nah nicht grob….wirklich eine tolle Qualität.

Wir haben uns für einen weichen, dünneren Jersey entschieden, ist ja schließlich Sommer….
Damit es nicht zu schrill wird, gibts es  zu den beiden Farbstellungen CrochetLove-blau und CrochetLove-grau auch Häkel-freien Kombistoff (DeminLove)… auch da sieht man den feinen Druck mit Jeanshosenoptik schön.

Ich hab natürlich schon mehrere Teile genäht, heute erst mal nur ne kleine Vorschau, die Schlüpper…. 
Demnächst dann mehr…ich hab natürlich auch schon Beispiele der Probenäherinnen gesehen… großartig, wie man die Stoffe kombinieren kann und auch wenn ich ihn wieder als Damenstoff entworfen habe, ist er natürlich für Kinder super einsetzbar… ihr dürft gespannt sein.
Lieben Dank an „Alles-für-Selbermacher“, dass ich beim Design wieder ganz frei meine Wünsche umsetzen konnte!
Die Jerseys findet ihr hier
Das Webband hier
die Stickdatei dazu hier 

Singer Qantum – Supertester

Weiter geht es mit den Testberichten, ich bin mit dem hier posten leider etwas in Verzug. Heute etwas verspätet der Testbericht für die
Singer Quantum Stylist 9985


Ausstattung und Zubehör

Die „SingerQuantum Stylist“ ist eine reine Nähmaschine. Sie liegt preislich bei ca. 950 Euro und gehört damit nicht mehr zu den ganz einfachen, günstigen Maschinen. Innerhalb der SuperTester-Maschinen ist sie jedoch die preisgünstigste.

Die äußere Gestaltung ist zunächst ansprechend, die Maschine wirkt bei näherer Begutachtung aber recht „klapprig“. Kunst-stoffteile sind locker, auch der Stecker für die Stromzufuhr ist nicht fest. Insgesamt wirken die Außenteile nicht sehr robust und sind auch nicht wirklich stabil. Der Nähtisch ist leider auch nur sehr locker eingehakt und löst sich leicht vom Freiarm. Der Fußanlasser ist eher klein und ebenfalls etwas klapprig für diese Preisklasse.Der FarbTouchscreen ist ansprechend, wenn auch in der Darstellung etwas grob, dazu später mehr.

Die Singer Quantum ist geräumig und übersichtlich gestaltet. Alle wichtigen Funktionen sind übersichtlich angeordnet. Sowohl die Deckelklappe mit Stichabbildungen, als auch die Nähtischklappe für das Zubehör bieten schönen Stauraum.

 Die Fadenführung beim Spulen fand ich etwas unübersichtlich, dies ist aber sicher Gewohnheitssache. Die Singer verfügt über einen Horizontalgreifer, das Einlegen der Spulen und Abschneiden des Spulenfadens funktioniert sehr handlich. Die Quantum besitzt eine schnelle Fadenschere und einen recht zuverlässig funktionierenden Einfädler.

Zur Maschine gehört ein zunächst im Vergleich zu anderen Maschinenpaketen klein wirkendes, aber doch vielseitiges Ausstattungspaket mit diversen Füßchen (Blindstichfuß, Reiss-verschlussfuß, Knopflochschlitten, Rollsaumfuß, Coverfuß, , Stickfuß..) und Helfern, sowie Wartungszubehör. Die Füßchen sind gut gekennzeichnet, wirken auch etwas klapprig, zeigen sich jedoch im normalen Einsatz als funktionsfähig. 
Insgesamt wirkt die Maschine mit ihrem Gehäuse und der Ausstattung klapprig und nicht der Preisklasse entsprechend.



Bedienung, Funktionsknöpfe, Bildschirm

Die Bedienung erfolgt über einen kleinen Farb-Touchscreen und Tasten an der Maschine. Rückwärtslauf, Nadelposition, Faden-schneider und Geschwindigkeit werden über Tasten geregelt. Ebenso gibt es eine Taste für Start/Stop. Der Füßchendruck kann über ein Drehrad an der Seite verstellt werden. Die Stichauswahl und -Einstellung erfolgt über den Bildschirm. Da es nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, bleibt es dabei übersichtlich. Somit ist eine „intuitive“ Bedienung bei etwas Näherfahrung möglich. Ich habe das Anleitungsheft eigentlich nicht gebraucht.
 

Die Papieranleitung ist knapp gehalten, da die Maschinen aber auch in den Funktionen begrenzt ist, bleibt sie noch ausreichend. Die wichtigsten Funktionen sind gut erklärt. Hier wünscht man sich aber in der Preisklasse etwas mehr, als ein schwarz-weiß DinA5 Heftchen in mehreren Sprachen. Ein alphabetisches Register ist leider nicht vorhanden. So ist das Zurechtfinden eher mühsam.



Sticharten und Dekorfunktionen

Die Quantum hat insgesamt 127 Nähprogramme, davon 13 reine Nutzstiche, 95 Dekorstiche und 13 Knopflochvarianten. Insgesamt also eine reichhaltige Ausstattung, die für alle normalen Näh-arbeiten genügend und auch schöne Auswahl bietet. Interessant sind die Coverstiche, da man mit dieser Maschine und ihren guten Leistungen auf Jersey und Sweat tatsächlich auch ohne OverlockMaschine gut arbeiten kann, wenn man viel Kleidung aus dehnbaren Stoffen näht.

Stichbreite und Stichlänge können fein geregelt werden. Die Anzeige auf dem Screen zeigt übersichtlich die gewählte Stichart, gibt die Empfehlung für den zu wählenden Nähfuß. Großes Manko war hier für mich, dass das im Touchscreen gezeigt Stichbild mit dem genähten oft nicht wirklich übereinstimmt bei den Dekorstichen. Verändert man Breite oder Stichlänge, ergibt die Darstellung auf dem Bildschirm kein realistisches Bild vom dann genähtes Stich. Auch weicht die Darstellung in Feinheiten von der Stichabbildung in der Klappe ab. 
 
Diese Abweichungen fand ich sehr störend, eine Stichdarstellung am Screen, die vom dem Nähergebnis so deutlich abweicht, macht keinen Sinn. (Hier im Bild Vergleich Einstellung und Stichbild)

Leider fehlt die Funktion Musteranfang/Ende für die Zierstiche mit Motiv. Gut ist die Möglichkeit, einzelne Zierstichelemente zu einer Musterbordüre (Abfolge) zusammenzusetzen, man kann diese auch spiegeln, leider gibt es dafür aber keine Speicherfunktion.

Überzeugen konnte die Singer dann doch bei Transport und Fadenspannung. Der Transport läuft auf diversen Materialien sehr grade und gleichmäßig, sofern man das vorgeschlagene Nähfüßchen verwendet. Auch auf Jersey gab es gut Ergebnisse bei einem Füßchendruck von 1 (niedrigster). Hier hielt sich auch die Wellung bei dichteren Zierstichen in Grenzen. An der Fadenspannung musste ich nur nachregeln beim Nähen von sehr dicken Schichten, wie Leder und Jeans. 
 

Transport und Stichbild fand ich also überzeugender und zuverlässiger, als es der etwas klapprige Eindruck vermuten ließen.


Leider läuft die Maschine sehr langsam, bei aufwändigeren Zierstichen ist das sehr, sehr zeitraubend, es führte bei mir dazu, dass ich viele Stiche nicht benutzt habe, weil mir das extrem langsame Tempo wirklich Schwierigkeiten bereitete.



Fazit Nähmaschine:

Eine funktionell mängelfreie Maschine, die jedoch in der Verarbeitung und Ausstattung einen nicht preis-adäquaten Eindruck hinterlässt. Bei einem Testraum von wenigen Wochen kann ich leider keine Aussage über die Langlebigkeit der Maschine machen, aufgrund der klapprigen und wenig robusten Verarbeitung hätte ich hier gerne Langzeit-erfahrungen. Es kam bei anderen Testern schon zu diversen kleineren Störungen wegen einfacher Verarbeitung, so ganz mag ich der Qualität auf Dauer daher nicht trauen.

Sehr störend fand ich die nicht mit den Stichbild übereinstimmende Darstellung der Stiche am Touchscreen. Das ist für mich ein deutlicher und relevanter Mangel. Ebenso ein Kritikpunkt ist der seitlich verschiebbare Nähtisch. Er ist mir beim Nähen von größeren, schwereren Stücken mehrmals abgerutscht. Trotz gutem Transport und z.T. Sehr guten Nähergebnissen wirkt die Maschine etwas „billig“, obwohl sie das in der Preisklasse um 1000 Euro nicht mehr ist. Da sie jedoch keine funktionellen Mängel hatte, insgesamt eine noch „gute“ Maschine.
Ich hoffe, die Infos sind für Euch hilfreich!



Dieser Post steht im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurde mir die o.g.Nähmaschine zu Testzwecken kostenlos zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt. Es wird keine Vergütung gezahlt. Es handelt sich somit um einen reinen Produkttest. Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung und die Erfahrungen, die ich mit meinen Vorerfahrungen und Bedürfnissen mit der gestellten Maschine gemacht habe.

SnapPAP Anleitung

Als ich vor ein Paar Wochen das SnapPap zum Testen bekam, hatte ich die Idee, diesmal nicht „nur“ ein Beispiel zu machen, sondern das total interessante Material eher gründlich technisch zu testen.

Das SnapPap  bietet so viele Möglichkeiten, dass ich ausprobieren wollte, was wie geht und wie das Material darauf reagiert.

So bekommt ihr nun hier eine ausführliche Anleitung zum Waschen, Trocknen, Bügeln, Bedrucken, Besticken, Vernähen, Beplotten und ein paar nützliche andere Tips dazu.

MATERIAL:
SnapPap hat einen Kunststoffkern, der es so belastbar macht.
Die Oberschicht besteht aus einer Papierschicht, die aber besondere Eigenschaften hat. Dadurch ist es sehr, sehr stabil.

Das Material hat mich zunächst erinnert an die Schilder, die ihr machmal geprägt und bedruckt hinten an den Jeanshosen findet, die waren früher aus Leder, heute aus einen Material, das sich anfühlt und aussieht wie unser SnapPap, allerdings ist das SnapPap deutlich dicker (ca. 2mm)

SnapPap fühl sich ungewaschen an wie ein sehr dicker Fotokarton, nach dem Waschen hat es eine lederartige Oberfläche.

WASCHEN:
Du kannst SnapPap in gemischten Farben in der Waschmaschine mit normalem Pulverwaschmittel bei bis zu 60 Grad waschen. Es färbt NICHT aus, ich habe weiß und schwarz zusammen bei 60 Grad gewaschen zum Testen. Auch das geht.

Möchtest Du, dass es wenig knittert beim Waschen, kannst Du es in die Trommel rollen, wenn Du kleinere Stücke geschnitten hast, ansonsten empfehle ich eine niedrigere Schleudergeschwindigkeit. Das SnapPap schrumpft minimal beim Waschen, wird aber insgesamt um einiges weicher und lederartiger. Möchtest Du den Papiercharakter erhalten, solltest du es nicht waschen oder nur unter fließendem Wasser reinigen, falls es mal verschmutzt ist.



WÄSCHTROCKNER:
Du kannst bedenkenlos den Wäschetrockner benutzen, das Material läßt hier keine Fasern und verträgt auch hohe Temperaturen, knittert dadurch aber natürlich mehr, bildet aber keine Knötchen.

BÜGELN:
Es kann ganz heiß und mit Dampf gebügelt werden.So bekommst Du auch schärfere Knicke wieder heraus.
Ganz glatt wird es einfacher, wenn du es feucht bügelst… so wie es aus der Waschmaschine kommt.
Aber auch später oder nach dem Wäschetrockner bekommt man es mit heißem Eisen und Dampf wieder schön glatt. Dies gilt auch für ungewaschenes SnapPap, das Knicke hat.

AUFBEWAHRUNG:
Schön glatt bleibt das Material, wenn du es gerollt aufbewahrst oder eben flach lagerst.Falten kann man nicht empfehlen, die Knicke davon bleiben, und müssten dann vor der Verarbeitung wieder ausgebügelt werden.

FALTEN UND KNICKEN:
Die kannst SnapPap ganz prima knicken und Falten, das Material leidet darunter dank dem festen Kern nicht und reißt auch nicht in der Oberfläche. Die Oberfläche ist abriebfest und bildet keine Fussel oder Knötchen.


SCHNEIDEN:
Das Material kann mit gängigen Schneidewerkzeugen wie Scheren, Rollschneider etc. verarbeitet werden.
Auch ganz feine Schnitte sind möglich, das Material franst überhaupt nicht aus und kann sogar in ganz dünnen Streifen noch sehr belastet werden.
Wir haben ganz dünne Streifen geschnitten (unter 5 mm), sie sind absolut stabil, durch Ziehen nicht zum reissen zu bringen. Also für Gurtbänder, Taschen, Schmuckverarbeitung usw. hervorragend geeignet, da weniger elastisch als Leder und absolut reissfest.
Dafür aber bitte NICHT die gute Stoffschere verwenden, der Papieranteil macht diese stumpf!

PLOTTEN:
Man kann SnapPap auch im Schneideplotter verarbeiten, das habe ich nicht getestet. Richtwerte für Plottereinstellungen sind nach Erfahrungsberichten anderer Tester: Geschwindigkeit sehr gering, Dicke ganz hoch, Messer maximale Tiefe und Doppelschnitt.

KLEBEN:
Ich habe den Klebetest mit Bastelkleber (Holzlein) umd Textilkleber gemacht. Beides hat wunderbar gehalten. Ebeso kann man SnapPap mit Heißkleber verarbeiten.

NÄHEN:
Ich habe mit normalen (70) Nähnadeln zwei Lagen problemlos übereinander vernähen können, zur Sicherheit kann man bei noch mehr Lagen etewas dickere Nadeln verwenden.
Auch Overlock- und Covernähte waren bei 2 Lagen noch problemlos möglich und sehr sauber.
das Material ist trotz seiner Stabilität noch fein in der Struktur und kann gut durchstochen werden.
Auch Ziernähte sind kein Problem.


BESTICKEN:
Lockere Motive und alle Dateien, die linienartig angelekgt sind lassen sich sauber und problemlos auf gewaschenem oder ungewaschenem Material sticken, hier einfach auf Stickvlies befestigen (kleben) und normal sticken. Soll das fertige Teil allerdings hinterher gewaschen werden, unbedingt auch das SnapPap vorwaschen, da es ja leicht einläuft.
Ausgestickte Motive und Motive mit Umrandung lassen sich gut sticken, wenn man Folgendes beachtet: Wähle eine sehr langsame Stickgeschwindigkeit auf gewaschenem Material und eine neue, spitze Nadel, dann gelingt auch das gut. Extrem dicht gestickte Motive sind zu meiden, das schaffen die kleineren Haushaltsmaschinen nicht immer sauber. Das bitte mit der eigenen Maschine testen, meine Brother 6-Nadel-Maschine hatte keine Probleme. Schön finde ich das Material für Aufnäher, es hat doch nochmal einen anderen Charakter als Stickvlies… 


BEMALEN:
 Ich habe alle gängigen Stifte mal auf ungewaschenem SnapPap getestet, es läßt sich verarbeiten wie gröberes Papier. Toll fand ich die feinen Effekt, die mit dünnem Bleistift möglich waren, hier hat das SnapPap fast den Charakter eines leichten Aquarellpapieres.
Farben laufen NICHT aus, das Papier saugt nicht, dadurch bleiben Konturen schön scharf.

FÄRBEN:
Dafür eigenet sich natürlich am Besten das weisse SnapPap, Textilfarbe ermöglicht hier alle Farbvarianten, auch Batikfarbe und Stoffmalfarbe halten hervorragend.

BEDRUCKEN & BEBÜGELN:
Direkt in den Drucker stecken wollte ich das Papier nicht, für meinen Drucker ist es zu dick. Nimmt der Drucker die Dicke, geht sicher auch das, die Papieroberfläche läßt sich ja mit vielen Farben verzieren, auch mit Stempelfarbe, dann geht auch Druckerfarbe.

Snaply bietet Transferfolie an, die ich mit SnapPap getestet habe. Sie wird nach dem Bedrucken in Tintenstrahldrucker heiß aufgebügelt. Das funfktioniert sehr gut, allerdings hatte ich bei gewaschenem SnapPap die besseren Ergebisse, ich rate hier gewaschenes Material zu verwenden!


SnapPap läßt sich auch mit Flockmotiven, Flexmotiven und Strassmotiven wunderbar und haltbar bebügeln,
Allerdings darf man grundsätzlich bei Materialien, die man bebügeln  möchte, keinen Weichspüler verwenden.

Snaply hat für SnapPap eine eigene Seite gestartet, dort findet ihr noch mehr Tips und Tricks und ganz viele kreative Designbeispiele.

Ihr könnt SnapPap ab 7.7. hier im Snaply-shop kaufen.

Ich könnte mich damit ewig beschäftigen, die Möglichkeiten sind wirklich unendlich…und Euch fällt bestimmt noch was ein, was hier gar nicht erwähnt wurde….
Mal was Anderes , das ich wirklich inspirierend finde….es wird noch gewerkelt hier und ich hab schon eine besondere Idee.

Viel Spaß damit!

Schön, Bunt, Neu

Von Snaply bekomme ich, wenns dort was NEUES gibt, immer ein feines Paket mit Materialien zum Testen.
Und wenn ichs dann endlich geschafft habe, sie zu verarbeiten, sollt ihr sie natürlich auch sehen. Hat diesmal etwas länger gedauert.
Leider kann ich Euch aus „Gründen“ heute nur den Anfang des Projektes zeigen, das fertige Teil ist ein Designbeispiel meines nächsten Projektes, das leider auch aus „Gründen“ noch kurz in der Warteschleife hängt, ein bißchen geheim noch.
So gibts einen „Work-in-process“ Post.

Wenn ich etwas nähen möchte, werden erst alle Materialien, die sicher für das Projekt feststehen, auf dem Zuschneidetisch arrangiert.
Dann kommen noch Kleinigkeiten dazu.
Ich brauch da manchmal ziemlich lange, bis das für mich stimmig ist, manchmal gehts ganz schnelle, wenn das Projekt im Kopf schon fertig war.
Jeans und DekoZubehör war hier für dieses Proket schon klar.

Die neuen Zackelitzen in schönen, kräftigen Farben waren im Testpaket.

das Gurtband auch, 4 cm breit und aus Baumwolle, richtig kräftige Qualität, das gibts es auch in 2,5 cm Breite in Poyester in vielen tollen Farben.

Klettband gibt es auch in den selben Farben, so paßt alles fein zusammen.


Da mein Projekt was mit Gehäkeltem zu tun hat, mußte auch alles Mögliche zum Thema mit drauf.

Rot-bunt diesmal….
Ja und viel mehr kann ich Euch leider, leider noch nicht zeigen.
Hier alle neuen Produkte nochmal im Überblick:
  
Gurtband gibts hier, bunte Klettbänder hier und die Zackenlitze hier und farblich passend gibts auch noch Gummiband, das habe ich noch nicht verarbeitet, aber da hab ich schon einen Plan. 
 das Webband auf dem Gurtband war von wunderpop


Und wenn ihr Euch ein wenig geduldet, gibts das fertige Stück in den nächsten Tagen, wenns klappt hier im blog zu sehen, war also ein klitzekleiner Teaser auch….

Ich sitz draussen im Garten und bearbeite fleissig die Bilder fürs neue Projekt und bin schon ganz ungeduldig….

EDIT: Die breite Häkelbordüre stammt aus meinem Fundus, ich hab sie schon Jahre hier liegen, da hab ich leider keine Bezugsquelle für Euch.


Machts Euch fein 

PlotterMotive OHNE Presse sicher aufbügeln

Immer wieder lese, man bräuchte unbedingt eine Presse,
damit Plotteraufbügler aus Flock und Flex wirklich halten.
Da bin ich anderer Meinung und habe auch langjährig andere Erfahrungen. Ich plotte nur für uns privat. Für den Mann und den Sohn und die Tochter, Motive für T-Shirts, in allen Varianten.
Da lohnt sich eine Presse sicher nicht und man bekommt es auch so wasch- UND trocknerfest hin. Hier wird nämlich viel in den Trockner gesteckt, zumindest im Winter.
Es gibt bestimmt schon viele Anleitungen, ich hab MEINE für Euch!
Ich habe vorwiegend Folien von „Poli-Tape“, die ich über versch. Händler beziehen kann (Poli-flock und Poli-flex wären hier die Suchbegriffe). Ich hatte diese Qualität von Anfang an und bin damit sehr zufrieden, habe deshalb auch nicht viel anderes probiert, kann also nur für diese einen Erfahrungsbericht liefern.

Aufgebügelt wird hier auf einer laminierten SpanPlatte, die ich mir im Baumarkt-Holzzuschnitt-Restkasten für 2 Euro gekauft habe, ist die selbe Qualität wie die weißen Regalbretter sie sind auch im Holzuschnitt bei jedem Baumarkt sehr günstig zu haben. 
(Meist unter dem Markennamen „Resopal“ oder eben als „laminierte Spanplatte“),.
Diese Platten sind sehr grade, fest und absolut hitzebeständig und sehr günstig.
(findet man auch im gelb-blauen Möbelhaus in der Fundgrube als Regalböden).


Ich lege sie einfach auf meinen Zuschneidetisch.
Das Bügeleisen steht genau auf der Hälfte zwischen den beiden höchsten Stufen OHNE Dampf.
Keine Angst, es schmilzt nichts. Die Einstellung des Bügeleisens ist ein bißchen Gefühlssache, nicht alle werden gleich heiß, das kann also nur ein Richtwert sein. Der Kleber auf der Folie muß aber gut schmelzen und in den Stoff gepresst werden.
 
Die tollen Geburtstags-Plottermotive sind von Kai-Anja, ihr bekommt eine solche Datei hier, allerdings ohne das „Baujahr“, das war eine Sonderanfertigung für meinen Mann.
Wichtigstes Utensil ist das Backpapier! Ohne das geht garnichts!! 
Ist übrigens auch ‚gesünder“ fürs Bügeleisen…. ich hab ja nicht gerne verklebte Bügeleisensohlen!
Es ermöglicht das Bügeln bei hohen Temperaturen ohne dass die Transferfolie sich verzieht oder schmilzt.
Kleidungsstück auf die Platte legen, Bügelmotiv platzieren, Backpapier oben auflegen und heiß bügeln….

Bitte mehr pressen als schieben… das muß man nur kurz machen, vorsichtig schauen, ob sich die Transferfolie lösen läßt, wenn ja  abkühlen lassen und Transferfolie vorsichtig entfernen.
Bei mehrfarbigen Motiven jetzt alle alle weiteren Schichten so Schichten aufbringen.
 
Sind alle Schichten aufgebracht, wird NOCHMAL gebügelt, wieder mit Backpapier, aber ohne Transferfolie. Schön pressen.
Zum Schluß wende ich das Kleisungsstück, lege UNTER das Motiv wieder sauberes Backpapier und bügele wieder heiß von der Rückseite. Das gibt eine noch bessere Verbindung von Folie und Stoff, da man ja noch näher am Kleber ist und der schön in den Stoff eindringt/einschmilzt.
Das hält bei uns bei manchen Kleidungsstücken seit über 2 Jahren waschen und Wäschetrockner aus! Ehrlich! Hier der Beweis!
 

Wenn ihr rechnen könnt und das Bild mit den losen Plotterteilen genau anschaut, kommt raus, dass der Träger der Jacke jetzt schon 43 ist jetzt und die Jacke schon über ein Jahr sehr regelmäßig trägt.


Viel Spaß beim Nachmachen!


Sommerzeit – Camperzeit

Gerade komm ich zurück aus der Sonne….
der Sommer ist definitiv da, auch wenns grad ein wenig abkühlt, aber es soll ja ganz schnell wieder heiss werden.
Camperzeit!

Für „blaubeerstern“ habe ich passend zum Camper-Jersey die Motive als Stickdatei umgesetzt.
Mach so richtig Laune auf Sommer, Sonne, Meer…
Wie immer haben wir für beide Rahmengröße alle Motive dabei, beim 10×10 Rahmen sind es ausgestickte Motive, beim 13 x 18 Rahmen machen wir eine Appli. So sind es 21 Motive geworden.
Die Stickmuster lassen sich sehr gut auch auf Jersey sticken, richtig also für Sommershirts aller Art.
Aber auch auf Handtüchern machen die Motive natürlich was her… oder auf Badetaschen….. oder oder oder….da fällt Euch sicherlich noch mehr ein.

Hier könnt ihr sehen, 
was meinen Probestick-Mädels so eingefallen ist:

 
 

Und morgen gibts dann die zweite Runde Beispiele!
Die Stickdatei bekommt ihr hier beim „blaubeerstern“ 
Viele liebe Grüße an Euch alle!



Es geht nicht alles…. Luxusprobleme

Ist ein bißchen ruhig geworden hier im blog….
das liegt daran, dass ich tatsächlich im Moment so viel arbeite, (und zwar nur an Stickdateien, die ich für „Andere“ digitalisiere) dass ich gar nicht dazu komme, mal was Schönes zu nähen.
Das ist natürlich sehr Klasse, weil ich ja wirklich viele schöne Aufträge habe, das Digitalisieren macht mir immer noch (allermeistens) viel Spaß, ich verdiene damit mein Geld und habe als „zu-Hause-Arbeitende“ im Moment eine für alle hier im Haus eine gute Lösung, berufstätig zu sein und trotzdem für die Kinder und den Haushalt da zu sein.
(Ich verschweige jetzt mal, dass sie sich manchmal beschweren, wenn ich Abends keinen Film oder so mit ihnen schaue, weil ich noch was fertig machen muss)

 Und natürlich ist die Arbeit auch immer damit verbunden, Menschen kennenzulernen und soziale Kontakte zu pflegen. Ich empfinde es als großen Luxus, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten kann, die mir „liegen“, mit denen ich klarkomme, Teamwork macht Spaß….wenns gut läuft. 
Und wenn man dann noch die Gelegenheit hat, sich mal persönlicher kennenzulernen, dann ist das für mich eine große Bereicherung.

Kürzlich bin ich deshalb mal nach Karlsruhe gefahren, dazu ein anderes Mal mehr.
Hier möchte ich mal meine aktuellen Kooperationspartner grüßen! Ich bin froh, dass ich mit so vielen liebenswürdigen und angenehmen Menschen zusammenarbeiten kann. Eine ganz neue Kooperation ist auch im Start, dazu ein ander Mal mehr.

Wenn ich aber sooo viel zu tun habe, fällt anderes eben eine Zeit lang hinten runter.
So lagern hier schöne Materialien, die auch schon fest eingeplant sind, vernäht zu werden, das kommt dann ganz bald nach einer kleinen Betriebspause. Und noch vor den Sommerferien wird es auch wieder „eigene“ Projekte geben, die warten hier schon. Der Tag könnte mehr Stunden haben….. so muß ich immer gut schieben, wann ich was mache, Prioritäten abarbeiten…. 
Klappt soweit, manchmal aber sehr anstrengend, so viel Zeit am Rechner zu verbringen, aber ohne gehts halt in dem Geschäftsbereich nicht.
Ich hoffe, ich schaffe es heute, mein RUMS für morgen zu fotografieren.
Dann gibts nochmal ne Stickdatei und dann mache ich eine kleine Pause, hier sind ja Ferien und die muß man ja auch mal nutzen um was Nettes zu machen…
Habt einen schönen Tag

Stoffe von moda über patchworld
Gumminbänder, Zackenlitze und Gurtbänder: Snaply
Garnröllchen von der Creativa
Ziergarn multicolor12 dick von Gütermann über Nähpark

"FlottiLotty" Mäppchen RUMS

Ich komme viel zu selten zum Nähen….. ab und an schaffe ich es grad mal noch, eine Kleinigkeit für mich zu machen.
 Heute zu RUMS zeige ich Euch mein „FlottiLotty“ Mäppchen, das in Zukunft meine Stifte 
 (die ich hier gut beschützen muß vor eiligen Kinderhänden) behüten darf.
Ich finde ja auch die Rückseite richtig schön… gehäkelte Rosetten sind ja bei mir immer willkommen…..
Aussen 2 Faltentäschlein für Krims-Krams….
Lieblingsstöffchen und Webband hüte ich für solche Gelegenheiten.
Der „loveChirp“ von LuziaPimpinella lagert hier und wird nur für Projekte für MICH verarbeitet.

mit den Herz-Kam-Snaps sieht das doch schnuckelig aus.
Oben ein langer Reissverschluss und dadurch eine schöne, grosse Öffnung. 

 
Das ebook ist von Pattililly, die ich schon aus allerersten Blogtagen kenne.
Sie war eine meiner ersten Leserinnen auf dem blog und ich eine ihrer ersten. Schön, dass der Kontakt immer geblieben ist !
Das ebook „Flottilotty“ gibts hier bei Patti im shop.
Wie immer sehr gut erklärt und von aussagekräftigen Fotos begleitet…
Nachmachen empfohlen!
Webband und Stoff: LuziaPimpinella über farbenmix (nicht mehr lieferbar)
andere Stoffe: Stoffmarkt
Reissverschlüsse und Kamsnaps: Snaply

Stoffmarkt, ich brauch ja nix

Dieses Mal hätte ich wirklich gar nichts gebraucht vom Stoffmarkt.
Früher hatte ich immer eine große Liste!
 Ich möchte eh erst mal Stoffe verarbeiten, die hier liegen, die habe ich ja auch nicht ohne Grund gekauft.
 Vor lauter StickdateienAufträgen schaffe ich es kaum an die Nähmaschine. Aber das ist ja gut so, dass ich so ausgelastet bin.
 
 
Der Stoffmarkt in Freising ist aber mittlerweile eher ein SocialEvent. Rund ums südliche Bayern habe ich mittlerweile einen Freundes- und Bekanntenkreis aus der Nähszene (eigentlich kennen wir uns alle schon lange übers bloggen) und dieser Kreis trifft sich dann immer.
 Da freue ich mich dann sehr drauf, diesmal in etwas kleinerer Runde, eine Paar Liebe haben wie immer gefehlt.
Es ist immer ein Riesen-Spass, Geknuddel, Gedrücke und Geschwatze…. schön solche Rituale !

 Gekauft habe ich wirklich nur ganz wenig.

 Ein paar Basicstöffchen mit dezentem Muster, die sich auch gut besticken lassen.

 Ein Stückchen dicker Polsterstoff für die neuen Terassenmöbel, wir haben auf der Terasse dieses blau-weiß 
mit alten Emaille-Gefäßen und alten Kännchen und Töpfen. Der paßt perfekt.
 
Und für mich diese wunderbar dünnen Leinenstöffchen in zarttürkis und beige, 
aus denen ich mir ottobre-Bubble-Kleider nähen werde.
 Das war alles, ehrlich!
Danke an Euch Mädels wieder für diesen superschönen Tag! So ein harmonischer und herzlicher Kreis von Mädels – 
wunderbar und sehr wertvoll!!!!!
Ich freu mich jetzt schon aufs nächste Mal!